03.09.2012 06:37 Age: 9 yrs
Category: WE-TRIP, NATUR-WE-TRIP, Nordsee, Norderney, Hamburger Freizeitverein
By: Hamburger Freizeitverein

Kurzurlaub auf Norderney mit dem Hamburger Freizeitverein


Himmelfahrt um 6.45 Uhr trafen sich zehn Personen vor dem Reisezentrum im Hamburger Hauptbahnhof, um die zweitgrößte Ostfriesische Nordseeinsel zu erkunden.
Die erste Etappe ging bis Bremen. Wir wechselten den Zug und fuhren weiter bis Norddeich Mole. Jetzt enterten wir die Fähre und kamen müde am Hauptort Norderney an. Nun von der Fähre in den wartenden Linienbus bis zum Busbahnhof, dort umsteigen und schon standen wir vor der Jugendherberge Norderney Dünensender. Wir hatten drei 4-Bett-Zimmer reserviert, leider waren die Betten noch nicht bezogen und zu Essen gab es mittags auch nichts. Hier könnte man den Service noch verbessern.
Das Wetter war besser als angesagt und so machten wir unseren ersten Spaziergang zu einer Meierei, um uns mit Kuchen und Torte zu stärken. Abends genossen wir das warme Abendessen in der Jugendherberge und spielten noch gemeinsam Karten. Müde „fielen“ wir in die (Hoch-)Betten und freuten uns auf eine geruhsame Nacht, als es plötzlich brummte wie ein Braunbär in seinem Winterschlaf und eine Schlange zischte, um für Ruhe zu sorgen.
Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es mit einem Lunchpaket zu Fuß in die Inselhauptstadt, da wir uns für eine Inselrundfahrt per Bus entschieden hatten. Es blieb noch Zeit zum Stöbern und für ein Eis oder ein Fischbrötchen in der Fußgängerzone. Abends rafften sich einige aus der Gruppe noch zu einer Nachtwanderung zum Leuchtturm auf.
Wir bemerkten, das die Insel landschaftlich sehr reizvoll ist und viel Natur zu bieten hat. Wir umrundeten die Insel bei einer Tour fast mit dem Fahrrad, lagen am Strand und badeten mit den Füßen in der Nordsee. Auch den Leuchtturm haben wir bestiegen und im naheliegenden Restaurant die köstliche Sanddomtorte und den Likör genossen.
Einige fuhren per Fahrrad noch ins Kino und anschließend durch die Nacht zurück. Der Rest erlebte das Fußballdrama FC Bayern München – Chelsea. Wir witzelten jedoch auch und hatten unseren Spaß beim Kniffeln und anderen Spielereien.
Weniger schön waren die vielen Radfahrer in der Fußgängerzone und die freilaufenden Hunde auf der Insel. Trotz des Appells, die Vierbeiner unbedingt an die Leine zu legen, kümmerten sich einige Besitzer nicht darum. Die dachten nicht darüber nach, was sie anrichten. Es war Brut und Setzzeit und freilaufende Hunde waren am Strand und im Wald verboten.
Für die Rückfahrt zum Hafen gönnten wir uns sonntags Taxis und kamen so rechtzeitig an. Trotz großer Rückreisewelle bekamen wir Sitzplätze an Bord und konnten sogar noch Seehunde auf der Sandbank sehen. Gegen 21 Uhr kamen wir wohlbehalten, aber müde wieder in Hamburg an.
Wir danken dem Organisations- Team für Planung und Durchführung dieser schönen Reise und würden uns über weitere Reisen im nächsten Jahr freuen.

Foto: copyright Hamburger Freizeitverein

 


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